CoronaNews Owingen: Gemeinde Owingen

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Nachfolgend erhalten Sie eine regelmäßig aktualisierte Übersicht zu den wichtigsten Informationen:

2. Änderung der Corona-Verordnung Schule erlassen - Änderungen gelten ab dem 27. November 2021

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg hat am 26. November 2021 die 2. Änderung der Corona-Verordnung Schule erlassen. Die Anpassungen gelten ab dem 27. November 2021 und umfassen im Wesentlichen folgende Regelungsinhalte:

  • Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen sind ab dem 01. Dezember 2021 auch im Inland untersagt (zunächst befristet bis zum 31. Januar 2022).
  • Der Musikunterricht wird nun in einem eigenen Paragraphen - inhaltsgleich wie bisher - geregelt (§ 5 a).
  • In den Alarmstufen darf der fachpraktische Sportunterricht nur noch kontaktfrei erfolgen (Prüfungsvorbereitung und Jahrgangsstufen ausgenommen). Dies gilt im Fall einer Corona-Infektion in der Klasse oder Lerngruppe für die Dauer von fünf Schultagen auch in der Basis- und Warnstufe. Den Unterschied von „kontaktfrei“ zu bisher „kontaktarm“ muss noch definiert werden.
  • Für nichtöffentliche Schulveranstaltungen, die in der Schule stattfinden, bleibt es bei den schulischen Zutrittsregelungen (bisherige 3G-Regelung, Maske, Antigentest genügt). Dies gilt auch für Elternabende, Klassenpflegschaftssitzungen, Elternbeiratssitzungen, Schülerratssitzungen und Sitzungen der weiteren schulischen Gremien (§8). Wie bisher ist für alle Veranstaltungen ein Hygienekonzept gemäß § 7 Corona-Verordnung zu erstellen, sowie eine Datenverarbeitung gemäß § 8 Corona-Verordnung durchzuführen.
  • Für Schulveranstaltungen, die öffentlich sind oder außerhalb der Schule stattfinden, gelten die Veranstaltungsregeln des § 10 Corona-Verordnung. Nehmen an einer Schulveranstaltung, z. B. einem Schülerkonzert, auch die Eltern oder Verwandte teil, ist die Veranstaltung in diesem Sinne öffentlich.
  • Schülerinnen und Schüler, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind nicht mehr durch die Vorlage ihres Schülerausweises von der Testpflicht befreit sind. Für die Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren besteht diese Möglichkeit zunächst fort, soll nach den Plänen der Landesregierung jedoch mit Beginn der Weihnachtsferien auslaufen.

Nachfolgend können Sie die rechtliche Grundlage sowie eine Übersicht über die Quarantäneregelungen für Schülerinnen und Schüler herunterladen:

Corona-Verordnung Schule, 2. Änderung in der ab 27 November 2021 gültigen und konsolidierten Fassung (PDF-Datei)

Quarantäneregelungen für Schülerinnen und Schüler auf einen Blick (PDF-Datei)

Neue Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen erlassen - Anpassungen gelten ab dem 26. November 2021

Am 24. November 2021 ist die geänderte Corona-Verordnung in Kraft getreten. Ausgehend davon wurde die Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen neu gefasst. Diese wurde am 25. November 2021 erlassen und gilt seit dem 26. November 2021.

In der Corona-Verordnung wurde das bisher dreistufige Ampelsystem um die Alarmstufe II ergänzt, wenn landesweit die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz die Zahl von 6 erreicht oder überschreitet oder wenn landesweit die Auslastung der Intensivbetten (AIB) mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten die absolute Zahl von 450 erreicht oder überschreitet. Dies ist seit 24. November 2021 der Fall.

Einige Änderungen in der Corona-Verordnunghaben auch Auswirkungen für Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen:

  • Veranstalter und Betreiber müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. der CovPassCheck-App) kontrollieren und anhand von amtlichen Ausweisdokumenten überprüfen.
  • Für nicht immunisierte Beschäftigte und Arbeitgeber, bei denen direkte Kontakte untereinander und zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, gilt künftig für den Zutritt zu den Arbeitsstätten und für den Testnachweis die 3G-Regel. Die Corona-Verordnung erstreckt diese Pflichten in § 18 auf Selbstständige.
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die allgemeinen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  • Bei (Groß-)Veranstaltungen wurden Kapazitätsbeschränkungen eingeführt. So gilt insbesondere in den Alarmstufen eine Beschränkung auf 50 % der zugelassenen Kapazität. Hierbei gilt für Besucherinnen und Besucher in der Alarmstufe 2G und in der Alarmstufe II 2G+ (§ 10 Abs. 1 und 2).

In der Neufassung der Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulenwurden im Wesentlichen folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die Regelungen zur Testung von nicht immunisierten Beschäftigten (Lehr-kräfte, Dozenten und jegliche sonstige Unterrichtende oder Tätige), bei denen direkte Kontakte untereinander und zu externen Personen nicht ausgeschlossen werden können, wurden den neuen Rechtsgrundlagen angepasst. Im Ergebnis ist aber weiterhin in allen Stufen ein Antigen-Schnelltest ausreichend. Für die Pflicht zur Überprüfung und das Verfahren gelten die Regelungen des § 28 b Infektionsschutzgesetz. Für die sonstigen Personen gelten die bisherigen Regelungen unverändert weiter. Für das neue Verfahren der Nachweisüberprüfung gilt das oben zu den Änderungen der Corona-Verordnung dazu Ausgeführte.
  • Für den Unterricht in Gesang und an Blasinstrumenten sowie für Veranstaltungen, bei denen gesungen oder mit Blasinstrumenten musiziert wird, wurden zusätzliche Festlegungen getroffen:
    • Singen in geschlossenen Räumen darf in den Alarmstufen nur mit Maske, im Freien ohne Maske erfolgen;
    • Spielen von Blasinstrumenten ist in den Alarmstufen nur im Freien erlaubt, in geschlossenen Räumen nur dann, wenn dies in sehr großen Räumen (z. B. Sporthalle, Aula) geschieht.

Die entsprechende Rechtsgrundlage sowie eine Übersicht über die Regelungen können Sie nachfolgend herunterladen:

Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen (PDF-Datei)

Regelungen auf einen Blick (PDF-Datei)

Neue Corona-Verordnung Sport erlassen - Anpassungen gelten ab dem 27. November 2021

In Folge der der neuen Corona-Hauptverordnung des Landes sowie der Änderung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes wurde die Corona-Verordnung Sport angepasst und am 26. November 2021 notverkündet. Die Corona-Verordnung Sport gilt seit dem 27. November 2021. Zu den wichtigsten Änderungen:

  • Bei den Regelungen zur Sportausübung wird künftig nicht mehr unterschieden, ob die Sportausübung im Rahmen des „Trainings- und Übungsbetriebs“ oder bei „Wettkampfveranstaltungen und sonstigen Veranstaltungen“ durchgeführt wird.
  • Bei Sportanlagen entfällt die Pflicht zur Datenverarbeitung, wenn die Anlage frei zugänglich ist und ihre konkrete Nutzung nicht im Rahmen einer Veranstaltung wie beispielsweise einem Vereinstraining oder einem organisierten Lauftreff (Veranstaltung im Sinne von § 10 Abs. 7 Corona-Verordnung) erfolgt.
  • Für die Sportausübung auf Sportanlagen im Freien gilt in der neu eingeführten Alarmstufe II 2G und in der Alarmstufe wie bisher 3G mit PCR-Test.
  • Für nicht immunisierte Arbeitgeber und Beschäftigte, bei denen direkte Kontakte untereinander und zu externen Personen nicht ausgeschlossen werden können, ist weiterhin in allen Stufen ein Antigen-Schnelltest ausreichend. Nach § 18 Corona-Verordnung gilt dies entsprechend für Selbstständige. Für die Pflicht zur Überprüfung und das Verfahren gelten die Regelungen des § 28 b Infektionsschutzgesetz
  • Mit Blick auf die Alarmstufen gilt für ehrenamtlich tätige Trainerinnen und Trainer künftig 2G.
  • Die in der Corona-Verordnung für Spitzen- und Profisportlerinnen und -sportler gestrichene Ausnahme von der Testpflicht wird dahingehend konkretisiert, dass diese Gruppe in allen Stufen einen Antigen-Testnachweis zu erbringen hat. Soweit diese Personen noch nicht 18 Jahre alt sind, gelten derzeit noch die in der Corona-Verordnung enthaltenen Erleichterungen für den Nachweis (z. B. Schülerausweis).
  • Die Ausnahme für den Ligabetrieb in der Warnstufe (3G anstatt 3G mit PCR-Test) wurde zurückgenommen. Diese Regelung war als Übergangsregelung gedacht, um den Ligabetrieb in Hallensportarten nicht abrupt unterbrechen zu müssen.

Einige Änderungen in der Corona-Verordnung haben auch Auswirkungen auf den Sport:

  • Veranstalter und Betreiber müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. CovPassCheck) kontrollieren und anhand von amtlichen Ausweisdokumenten überprüfen. Die Vorlage des Ausweisdokuments ist bei mehrfachem Wiederbetreten derselben Veranstaltung nicht erforderlich, wenn beim ersten Zutritt bereits ein Abgleich mit den Daten im Nachweisdokument stattgefunden hat. Zulässig ist auch die Verwendung von Verifikationsmethoden. So kann die Kenntlichmachung einer bei oder vor dem ersten Zutritt überprüften Person in geeigneter Weise (z. B. mit Bändchen) erfolgen.
  • Für nicht immunisierte Beschäftigte und Arbeitgeber, bei denen direkte Kontakte untereinander und zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, gilt künftig für den Zutritt zu den Arbeitsstätten und für den Testnachweis die 3G-Regel. Die Corona-Verordnung erstreckt diese Pflichten in § 18 auf Selbstständige. 
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die allgemeinen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  • Bei (Groß-)Veranstaltungen wurden Kapazitätsbeschränkungen eingeführt. Mit Blick auf die Alarmstufen gilt bei einer absoluten Obergrenze von 25.000 Besucherinnen und Besuchern eine Kapazitätsbeschränkung auf 50% der zugelassenen Kapazität. Hierbei gilt für Besucherinnen und Besucher in der Alarmstufe 2G und in der Alarmstufe II 2G+ (§ 10 Abs. 1 und 2).
  • Neu in der Corona-Verordnung ist, dass das zuständige Gesundheitsamt in einem Stadt- oder Landkreis bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – eine Situation, die wir bereits im Bodenseekreis haben – zusätzliche Maßnahmen treffen muss. Hier ist insbesondere die um 21.00 Uhr beginnende und um 5.00 Uhr endende nächtliche Ausgangsbeschränkung von Bedeutung. Während dieser Zeit ist hier nur noch die allein stattfindende körperliche Betätigung im Freien erlaubt; sie darf aber nicht in bzw. auf Sportanlagen stattfinden.
  • Skiaufstiegsanlagen (geschlossene Gondeln, Schlepplifte etc.) zählen zu den Freizeiteinrichtungen. In den Alarmstufen ist nur immunisierten Personen die Nutzung gestattet.
  • Die bisher für Spitzen- und Profisportler bestehende Ausnahme von der Testpflicht wurde gestrichen. Die nach wie vor bestehende Ausnahme für den Reha-Sport setzt voraus, dass es sich um ärztlich verordnete Maßnahmen handelt, welche somit keine Freizeitgestaltung ist, sondern Teil der medizinischen Versorgung.

Nachfolgend können Sie die rechtliche Grundlage sowie den vom Kultusministerium bereitgestellten Überblick „Regelungen für den Sport ab 27. November“ in den einzelnen Stufen:

Corona-Verordnung Sport (PDF-Datei)

Regelungen für den Sport ab 27. November 2021 auf einen Blick (PDF-Datei)

Corona-Regeln im Bodenseekreis - Ab 25.11.2021 Beschränkungen für ungeimpfte Personen

Ab Donnerstag, 25. November 2021, 0:00 Uhr gelten gemäß § 17a der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg im gesamten Bodenseekreis zusätzliche Einschränkungen für Personen ohne vollständigen Corona-Impfschutz oder ohne gültigen Genesenen-Status. Das Gesundheitsamt des Landratsamts Bodenseekreis hat am Mittwoch (24. November 2021) offiziell festgestellt und amtlich bekanntgemacht, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner überschritten hat.

Damit ist nicht-immunisierten Personen, also ohne vollständigen Corona-Impfschutz oder ohne gültigen Genesenen-Status, der Zutritt zu Einzelhandel und Märkten nicht gestattet. Ausgenommen sind Geschäfte und Märkte der Grundversorgung, zum Beispiel Lebensmitteleinzelhandel, Getränkehandel, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Bau- und Raiffeisenmärkte oder Blumengeschäfte. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich Online-Handel sind ohne Einschränkung zulässig.

Zudem ist nicht-immunisierten Personen der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr des Folgetags nur mit triftigem Grund gestattet. Triftige Gründe sind beispielsweise die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten sowie die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen oder Notfälle. Die Regeln der aktuell gültigen Alarmstufe II hat das Land auf seinen Internetseiten zusammengefasst: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/verschaerfung-der-corona-verordnung-zum-24-november-2021/.

Die landkreisspezifischen Regelungen gelten nicht mehr, sobald nach Feststellung des Gesundheitsamtes die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 500 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt (siehe hierzu www.bodenseekreis.de/corona).

Zur Grundversorgung zählen:

Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Wochenmärkte, Getränkehandel, Direktvermarkter, Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien, Ausgabestellen der Tafeln, Apotheken, Reformhäuser, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Hörgeräteakustiker, Optiker, Babyfachmärkte, Tankstellen, Reise- und Kundenzentren des öffentlichen Personenverkehrs, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Poststellen, Paketdienste, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Waschsalons, Bau- und Raiffeisenmärkte, Blumengeschäfte, Gärtnereien, Gartenmärkte, Baumschulen sowie Verkaufsstätten für Weihnachtsbäume, Geschäfte für Futtermittel und Tierbedarf.

In diesen Fällen ist nicht-immunisierten Personen der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr des Folgetags nur mit triftigem Grund gestattet:

  1. Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  2. Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absätze 4, 6 und 7,
  3. Versammlungen im Sinne des § 12,
  4. Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften im Rahmen des § 13 Absätze 1 und 2,
  5. Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
  6. Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft,
  7. Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen,
  8. Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
  9. Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen,
  10. für die im Freien, nicht jedoch in Sportanlagen, stattfindende allein ausgeübte körperliche Bewegung,
  11. unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren,
  12. sonstige vergleichbar gewichtige Gründe.

Die 3. Änderung der Corona-Verordnung in der konsolidierten Fassung ab dem 24. November 2021 können Sie hier (PDF-Datei)herunterladen.

Änderungen der Corona-Regeln ab dem 24. November 2021 - Ab sofort gelten weitere Einschränkungen

Ab dem 24. November 2021 gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Einen entsprechenden Beschluss zur Änderung der Corona-Verordnung hat das Kabinett am 23. November 2021 gefasst. Gleichzeitig setzt das Land damit die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November 2021 um. Nachfolgend die wesentlichen Inhalte:

  • Die neuen Regeln sehen eine zusätzliche vierte Stufe vor (§ 1 Abs. 2 Nr. 4 CoronaVO). Nach der Basis-, der Warn- und der Alarmstufe wird es künftig auch eine Alarmstufe II geben, die ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten ODER ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6 gilt. !!Nachdem die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg, Stand 23. November 2021, bei 510 liegt, gilt die neue Alarmstufe II unmittelbar ab dem 24. November 2021!!
  • In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten und Diskotheken. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.
  • Außerdem gelten zusätzlich in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr. Im jeweiligen Stadt- oder Landkreis muss dieser Wert an zwei aufeinander folgenden Tagen überschritten sein. Dies hat die zuständige Behörde bekannt zu machen. Ausnahmen hierzu bestehen bei Vorliegen triftiger Gründe, u. a. Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien. Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (eine Ausnahme stellt die Grundversorgung dar). Abholangebote und Lieferdienste – einschließlich solcher des Online-Handels – sind weiterhin uneingeschränkt möglich. Die lokalen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben, wenn im jeweiligen Stadt- oder Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 500 liegt.
  • Für Veranstaltungen gilt nun eine grundsätzliche Personenobergrenze von 25.000 Besucherinnen und Besuchern. Zudem gelten in den unterschiedlichen Stufen folgende Regelungen:
  • In der Basis- und Warnstufe bei 3G bis 5.000 Personen ohne Einschränkungen der Kapazität. Für den 5.000 Besucherinnen und Besucher überschreitenden Teil 50 Prozent dieser Kapazität. Bei 2G keine Personenobergrenze und keine Kapazitätsbeschränkungen.
  • In den Alarmstufen maximal 50 Prozent Auslastung. In einer Halle mit einer Kapazität von 10.000 Menschen, dürfen also nur maximal 5.000 Personen teilnehmen.
  • Die neue Corona-Verordnung stellt zudem nochmals deutlicher klar, wie Betreiber, Anbieter und Veranstalter verpflichtet sind, Test-, Genesenen- und Impfnachweise zu kontrollieren: Bei der Überprüfung der 3G-Nachweise ist ein Lichtbildausweis vom Betreiber zu kontrollieren, zudem ist die Anwendung digitaler Anwendungen (QR-Code-Scanner wie CoVPassCheck-App) vorgeschrieben. Das bedeutet, dass Veranstalter Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen müssen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden (vgl. § 6 a Corona-Verordnung).
  • Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Gottesdiensten gilt in der Alarmstufe eine Abstandsregel. In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G. Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests. In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen. Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten. Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.

Nachfolgend können Sie die rechtlichen Grundlagen sowie entsprechende Übersichten zum besseren Verständnis herunterladen:

Corona-Verordnung, 3. Änderung in der ab dem 24. November 2021 gültigen und konsolidierten Fassung (PDF-Datei)

Maßnahmen der Corona-Verordnung (Stand: 23.11.2021) in der Übersicht (PDF-Datei)

Corona-Regeln ab dem 24. November 2021 auf einen Blick (PDF-Datei)

Ministerpräsidentenkonferenz hat am 18.11.2021 getagt - Impfen ist der Weg aus der Pandemie

Am 18. November fand eine Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder statt. Es wurden im Hinblick auf die Corona-Pandemie folgende Regelungsinhalte vereinbart:

  • Impfaufruf an alle bislang ungeimpften Bürgerinnen und Bürger – Bund und Länder werden ihre gemeinsame Impfkampagne nochmals verstärken und weiter über Nutzen und Risiken der Impfung aufklären.
  • Ausweitung der Impfangebote durch Bund und Länder (mobile Impfteams, Impfzentren, Krankenhäuser, niederschwellige Angebote, Arztpraxen, Betriebsärzte, Ärzte der Gesundheitsämter oder andere Möglichkeiten); sowie die Zusage des Bundes, die Impfmöglichkeiten weiter in der bisherigen Weise bis zum 31. Mai 2022 finanziell zu unterstützen. Der Bund soll prüfen, ob der Kreis der Menschen, die impfen dürfen, ausgeweitet werden kann.
  • Jeder soll sich spätestens sechs Monate nach der Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen können. Abstimmung Länder/Kommunen zur Schaffung der erforderlichen Kapazitäten. Auch die niedergelassenen Ärzte sowie die Betriebsärzte sollen intensiv „Booster“-Impfungen anbieten. Die Länder werden alle Bürger über 18 Jahre in geeigneter Weise zur „Booster“-Impfung aufrufen; zunächst sollen alle über 60-Jährigen gezielt angeschrieben werden.
  • Der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz sieht vor, dass bundeseinheitlich in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Wohnheimen von Menschen mit Behinderungen und anderen vulnerablen Personen alle Mitarbeiter sowie alle Besucher täglich eine negative Testbescheinigung vorweisen müssen, die nicht älter als 24 Stunden ist; es gilt zudem ein regelmäßiges Testerfordernis für geimpfte Mitarbeiter sowie ein lückenloses Monitoring-System der „Booster“-Impfungen. Ferner sprechen sich die Länder aus für eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Mitarbeiter in Krankenhäusern und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in Alten- und Pflegeheimen und bei mobilen Pflegediensten bei Kontakt zu vulnerablen, d.h. besonders gefährdeten Personen. Der Bund soll dies umsetzen.
  • Bundesweite 3G-Reglung am Arbeitsplatz mit täglicher Kontroll- und Dokumentationspflicht der Arbeitgeber, die dafür entsprechende Auskunftsrechte erhalten. Weiterhin die Verpflichtung der Arbeitgeber, mindestens zweimal pro Woche eine kostenlose Testmöglichkeit anzubieten. Dort, wo keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht.
  • 3G-Regel im ÖPNV den Zügen des Regional- und Fernverkehrs zusätzlich zur geltenden Maskenpflicht; bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Kurzfristige Aufnahme von Verhandlungen über eine Anschlussregelung des zwischen Bund und Ländern vereinbarte Rettungsschirm für den ÖPNV, der Ende 2021 ausläuft.
  • Kostenlose Zurverfügungstellung von FFP2- und OP-Masken sowie Antigentests und weiterem Material zur Eindämmung der Pandemie seitens des Bundes für die Länder und Kommunen bei Bedarf zur Unterstützung weiter Bevölkerungskreise.
  • Ab einem Schwellenwert für die Hospitalisierungsrate von 3 soll flächendeckend 2G für bestimmte Veranstaltungen und Einrichtungen gelten. Ab dem Schwellenwert von 6 soll 2G plus an Orten erfolgen, an denen das Infektionsrisiko aufgrund der Anzahl der Personen und der schwierigeren Einhaltung von Hygienemaßnahmen besonders hoch ist, insbesondere in Diskotheken, Clubs und Bars. Ausnahmen sind möglich für Personen, die nicht geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt.
  • Länderöffnungsklausel. Danach kann im jeweiligen Land ab gewissen Schwellenwerten für die Hospitalisierungsrate von den weitergehenden Möglichkeiten des Infektionsschutzgesetzes Gebrauch gemacht werden.
  • Die Länder wollen die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrollieren und den rechtlichen Rahmen für Bußgelder ausschöpfen; härtere Strafen für besonders schwere Fälle von Impfpass- oder Testfälschung.
  • Wiedereinführung des Angebots kostenloser Bürgertests.
  • Länder tragen Sorge dafür, dass in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen regelmäßig und kindgerecht getestet wird.
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen der Pflege und erneute Leistung eines Pflegebonus insbesondere in der Intensivpflege, für die der Bund die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen soll.
  • Besonders belastete Unternehmen bekommen in der Corona-Krise länger Wirtschaftshilfen. Der Bund verlängert die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022.
  • Unterstützungsleistungen der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerks beim Testen, Impfen oder den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Die konkreten Beschlüsse aus der Ministerpräsidentenkonferenz können Sie hier (PDF-Datei)herunterladen.

 

Baden-Württemberg ruft die Alarmstufe aus - Weitere Einschränkungen ab dem 17. November 2021

Am Dienstag, 16. November 2021, wurden auf den Intensivstationen im Land am zweiten Werktag in Folge mehr als 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Nach der aktuellen Corona-Verordnung gilt damit in Baden-Württemberg ab dem 17. November 2021 die sogenannte Alarmstufe.

In vielen Bereichen gilt deshalb ab sofort die 2G-Regel, etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen oder bei Veranstaltungen. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben. Eine Übersicht zu den einzelnen Bereichen finden Sie hier. (PDF-Datei)

In der Alarmstufe darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Geimpfte und genesene Personen werden dabei nicht mitgezählt. Im Einzelhandel gilt eine 3G-Regelung, d. h. für nicht-immunisierte Personen ist der Zutritt nur mit negativem Antigen-Schnelltest erlaubt. Ausgenommen von der 3G-Regel sind Geschäfte der Grundversorgung, Märkte im Freien sowie Abhol- und Lieferangebote. Im Fitnessstudio, beim Vereinssport oder sonstigen sportlichen Aktivitäten in Sportstätten gilt in geschlossenen Räumen 2G, im Freien 3G mit einer PCR-Test-Pflicht.

Darüber hinaus tritt auch die Maskenpflicht in Schulen am Platz mit der Alarmstufe wieder in Kraft.

Ausgenommen von der PCR-Pflicht und den 2G-Beschränkungen sind generell Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Schwangere sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Für diese ist in der Regel ein Antigen-Schnelltest ausreichend. Nicht-immunisierte Schülerinnen und Schüler erhalten stattdessen gegen Vorlage ihres Schülerausweises bzw. eines geeigneten Dokuments, aus dem sich die Schülereigenschaft ergibt, Zugang.

Seit dem 13. November 2021 können asymptomatische Personen übrigens wieder kostenfrei einen Antigenschnelltest durchführen lassen. Überwachte Antigen-Tests zur Eigenanwendung fallen nicht hierunter. Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, trat am 13. November 2021 in Kraft. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche. Dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Kultusministerium erlässt Corona-Verordnung Kita neu - Anpassungen gelten ab dem 4. Oktober 2021

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg hat am 3. Oktober 2021 eine neue Corona-Verordnung Kita erlassen. Die neue Verordnung ist am 4. Oktober 2021 in Kraft getreten und umfasst folgende wesentlichen Änderungen:

  • In § 1 Abs. 1 entfällt die Vorgabe, dass die Betreuung in möglichst konstant zusammengesetzten Gruppen und die Arbeit in einem offenen Konzept in einem Gruppenverbund von maximal zwei bzw. drei betriebserlaubten Gruppen zu erfolgen hat. Damit wird gruppenübergreifendes bzw. offenes Arbeiten im Rahmen der Betriebserlaubnis wieder ermöglicht.
  • § 1 Abs. 5 wurde in diesem Zusammenhang ersatzlos gestrichen. Spaziergänge und Ausflüge sind in einer gruppenübergreifenden Zusammensetzung wieder möglich. Der Besuch von Veranstaltungen, Kultureinrichtungen u. a. unterliegt den entsprechenden Vorgaben der CoronaVO.
  • Veranstaltungen in den Räumlichkeiten und auf dem Gelände der Einrichtung unterliegen den Vorgaben des § 10 Corona-Verordnung (§ 1 Abs. 5 Corona-Verordnung Kita).
  • Nichtimmunisiertes Personal kann für den Testnachweis an jedem Tag der Präsenz in der Einrichtung neben der Testung in der Einrichtung auch einen Testnachweis von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorlegen (§ 6 Absatz 1 Nr. 5 b Corona-Verordnung Kita).
  • Klarstellung des Zutritts- und Teilnahmeverbot für Eltern: Das Zutritts und Teilnahmeverbot besteht nicht beim kurzfristigen Betreten des Geländes oder der Einrichtung, wenn dies für die Wahrnehmung der Personensorge zwingen erforderlich ist, wie z. B. das Bringen und Abholen des Kindes. Alle anderen Aufenthalte in der Einrichtung oder auf dem Gelände der Einrichtung, wie z. B. zur Eingewöhnung des Kindes, sind nur nach Vorlage eines Test- Impf- oder Genesenennachweises möglich (§ 6 Absatz 3 Nr. 4 in Verbindung mit § 6 Absatz 1 Nr. 6 Corona-Verordnung Kita).

Nachfolgend können Sie die entsprechende rechtliche Grundlage herunterladen:

Corona-Verordnung Kita in der ab 4. Oktober 2021 gültigen Fassung (PDF-Datei)

Corona-Verordnung Absonderung, 6. Änderung - Anpassungen gelten ab dem 14. September 2021

Das Sozialministerium von Baden-Württemberg hat am 13. September 2021 die 6. Änderung der Corona-Verordnung Absonderung erlassen. Die Änderungen gelten ab dem 14. September 2021 und umfassen im Wesentlichen folgendes:

§ 4 Absonderung von haushaltsangehörigen Personen und engen Kontaktpersonen

  • Die Absonderung von engen Kontaktpersonen und Haushaltsangehörigen endet bereits nach 10 Tagen (Abs. 3).
  • Neuer Absatz 4: Möglichkeit zur Freitestung aus der Absonderung für enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige:
    • Ab dem 5. Tag der Absonderung (letzter Kontakt + 5 Tage) mit Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses bei Probeentnahme frühestens ab dem 5. Tag.
    • Ab dem 5. Tag der Absonderung (letzter Kontakt + 5 Tage) mit dem Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses bei Probeentnahme frühestens ab dem 5. Tag einer seriellen Teststrategie (z. B. regelmäßige Tests im schulischen Kontext).
    • Ab dem 7. Tag der Absonderung (letzter Kontakt + 5 Tage) mit dem Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses bei Probeentnahme frühestens ab dem 7. Tag.
    • Das Testergebnis ist bis zum Ablauf der ursprünglichen Absonderungsflicht mitzuführen und auf Verlangen gegenüber der zuständigen Behörde oder der Schule/Kita vorzulegen. Die (Frei-)Testung kann auch in Schule oder Kita erfolgen, wenn die Person symptomfrei ist. Anmerkung: Das Gesundheitsamt des Bodenseekreises überprüft bzw. erfasst diese Freitestungen der engen Kontaktpersonen und Haushaltsangehörigen nicht.

§ 5 Absonderung Regelungen für Schüler/innen und Kita-Kinder

  • Abs. 1: tägliche Testpflichtvon nicht-Immunisierten bei aufgetretener Infektion innerhalb der Klasse/Gruppe für den Zeitraum von 5 Schultagen) bezieht sich nun auf alle Schulen und wird erweitert auf „Grundschulförderklassen, Horte an Schulen sowie Betreuungsangebote der verlässlichen Grundschule und der flexiblen Nachmittagsbetreuung“. Das Gesundheitsamt kann abweichend von der in § 5 geregelten Freitestung eine Absonderungspflicht anordnen.
  • Abs. 2: abweichende Regelung zu Abs. 1: Bei aufgetretener Infektion in KiTa-Einrichtung, KiTa-Pflege, Schulkindergärten besteht für den o. g. Personenkreis nur eine einmalige Testpflicht mittels Schnelltest oder PCR vor Wiederbetreten der Einrichtung
  • Abs. 3: Möglichkeit zur Freitestung besteht nicht:

1. Bei Besorgniserregende Virusvariante: bisher musste festgestellt sein, jetzt reicht es aus, wenn von einer VoC auszugehen ist.

2. Wenn das Gesundheitsamt ein relevantes Ausbruchsgeschehen feststellt (Nr. 2 wie bisher).

§ 6 Testpflichten

Bisherige Testpflicht zwischen dem 5. und 7. Absonderungstag für enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige (bisher Abs. 1 und Abs. 2) entfällt. Testpflicht für Selbsttests (Abs. 3) bleibt bestehen.

§ 7 Bescheinigung

Alle Betroffenen (Primärfall, enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige) erhalten eine Bescheinigung nur noch auf Verlangen.

§ 8 Ordnungswidrigkeiten

Wird redaktionell angepasst und zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitstatbestand eingefügt, falls dem Vorlageverlangen nach § 4 Abs. 4 Satz 2 (Nachweis über die Freitestung) nicht gefolgt wird.

§ 9 Übergangsvorschriften

Möglichkeit zur Freitestung (§ 4 Abs. 3 und 4) gelten auch für enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige die bereits vor dem 14.09.2021 einer Absonderungspflicht unterlagen.

Die entsprechenden Rechtsgrundlagen können Sie nachfolgend herunterladen:

Corona-Verordnung Absonderung, 6. Änderung (PDF-Datei)

Corona-Verordnung Absonderung, 6. Änderung in der ab 14. September 2021 gültigen Fassung (PDF-Datei)

Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg ab 1. September

Entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz sind Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg ab dem 1. September möglich. Die Auffrischimpfung erfolgt für alle aktuell berechtigten Personengruppen in jedem Fall erst dann, wenn die Zweitimpfung (o- der im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindes- tens sechs Monate zurückliegt.

Berechtigter Personenkreis und Impfangebote

Die Auffrischimpfung erhalten Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Ein- gliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben. Diese Einrichtungen werden im September durch die Heimärztinnen und Heimärzte und die niedergelassene Ärzteschaft versorgt und bei Bedarf von den mobilen Impfteams angefahren, die entsprechenden Vorbereitungen haben be- reits begonnen.

Für Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen (z.B. Onkologie oder Transplantationsmedizin) arbeiten, wird eine Auffrischimp- fung derzeit nicht grundsätzlich empfohlen. Bei individuellem Wunsch und nach entspre- chender ärztlicher Aufklärung ist diese jedoch ebenfalls ab 1. September möglich.

Darüber hinaus erhalten Menschen über 80 Jahren, Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden sowie Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie eine Auffrischimpfung. Diese können überall dort wahr- genommen werden, wo Impfungen durchgeführt werden. So können Personen, die zu ei- ner der genannten Gruppen gehören, die Auffrischimpfung im Impfzentrum (bis 30. Sep- tember), mit Termin beim Hausarzt oder der Hausärztin sowie bei der Betriebsärztin oder beim Betriebsarzt wahrnehmen. Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, können die Impfung im Rahmen eines Hausbesuchs durch den jeweiligen Hausarzt oder die Haus- ärztin erhalten.

Auch Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Ein- malimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben, können unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung bekommen.

Bei den überall im Land stattfindenden Vor-Ort-Impfaktionen werden ab 1. September ne- ben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischimpfungen durchgeführt. Informationen über die Öffnungszeiten der Impfzentren sowie die Vor-Ort-Impfaktionen und den jeweils ange- botenen Impfstoff finden sich auf www.dranbleiben-bw.de. Wer seine Auffrischimpfung bei einem offenen Impfangebot ohne Termin wahrnehmen möchte, sollte sich vorab informie- ren, ob der bei der Grundimmunisierung verwendete mRNA-Impfstoff bei dem jeweiligen Vor-Ort-Impftermin angeboten wird. Wer lieber mit Termin geimpft werden möchte, etwa um Wartezeiten zu vermeiden, kann unter 116 117 einen Termin im Impfzentrum buchen (bis 30. September, da die Impfzentren danach geschlossen sind). Da bei der Onlinebu- chung über den Impfterminservice der kv.digital keine Auswahl des Impfstoffs möglich ist, können Termine für die Auffrischimpfungen in den Impfzentren nur telefonisch über die 116117 gebucht werden. Auch Hausärztinnen und Hausärzte führen Auffrischimpfungen durch, die Terminvereinbarung ist jeweils direkt in der Praxis möglich.

Auffrischimpfungen ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen

Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Erfolgte die Grundimmunisierung bereits mit einem mRNA- Impfstoff, so soll die Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff desselben Herstellers durchgeführt werden. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.

Voraussetzungen und Nachweise

Bedingung, um eine Auffrischimpfung zu erhalten, sind der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfungen in Form des gelben Impfausweises, des digitalen Impfnachweises oder ei- nes Ersatzimpfnachweises, ein Lichtbildausweis sowie im Fall von Personen mit Immun- schwäche oder unter immunsuppressiver Therapie ein entsprechendes ärztliches Attest, ärztliche Vorbefunde oder ein Arztbrief. Beschäftigte der genannten Einrichtungen müssen eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers mitbringen, aus der hervorgeht, dass sie im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht. Eine förmliche landeseinheitliche Bescheinigung wie zu Beginn der Impfkampagne ist nicht notwendig.

Bei den ab September stattfindenden Auffrischimpfungen handelt es sich um ein Angebot, um für die genannten vulnerablen Personen den optimalen Impfschutz sicherzustellen. Be- dingung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Umgekehrt be- deutet ein längerer Abstand zwischen Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) und Auffrischimpfung nicht, dass der Impf- schutz in dieser Zeit nachlässt.

Zusammenfassung als pdf-download (PDF-Datei)

Mehrsprachige Informationen zu Einreiseregeln, 3G-Regel in Innenräumen, Impfen und Bürgertests

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration stellt ein animiertes Kurzvideo für Reiserückkehrer und Informationen zur 3G-Regelung (Geimpft, Genesen, Getestet) bei Veranstaltungen in Innenräumen, in Krankenhäusern, Hotels oder Innengastronomie zur Verfügung. NEU sind auch Informationen zum weitgehenden Wegfall der kostenfreien Bürgertests ab 11. Oktober sowie eine mehrsprachige Serie zum Impfen in den sozialen Medien zur Verfügung.

Ein animierter Film zum Download zu den Regeln bei der Einreise nach Deutschland und ggf. anschließender Quarantäne ist abrufbar auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch. Auf der Webseite https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus stehen laufend aktualisierte Informationen & Links, übersetzt und sortiert in 23 Sprachen, zur Verfügung zu aktuellen Regeln im Alltag und öffentlichen Leben (inkl. 3G-Regel), zum Impfen und zur Corona-Warn-App, zu Reisebestimmungen aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten sowie zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.

Die Grafiken auf deutsch zur 3G-Regel, Einreise und Bürgertests finden Sie im Anschluss an diesen Artikel.

Eine Kurzinformation (Flyer) zum Ausdrucken in 23 Sprachen mit allen wichtigen Informationen zu Corona, niedrigschwellig auf 3 Seiten aufbereitet können unter https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/corona abgerufen werden.

Fortführung Testangebot für Corona-Antigen-Schnelltests in Owingen

Seit dem Frühjahr 2021 hat es in Owingen im Rahmen der sogenannten Bürgertestung immer ein Angebot für einen Antigen-Schnelltest gegeben. Dies soll auch weiterhin so bleiben, solange für gewisse Lebensbereiche ein Antigen-Schnelltest notwendig ist. Zumindest bis im Herbst / Winter 2021 und sofern die zuständigen Behörden hierfür die Genehmigung erteilen bzw. verlängern.

Über viele Monate hat die Gemeinde selbst im Bürgerhaus kultur|o eine Teststelle betrieben, parallel dazu gibt es ein Angebot des ProSana-Gesundheitszentrums in der Sporthalle Owingen. Im August hat die Gemeinde das Angebot im kultur|o ausgesetzt und wird dieses vorerst auch nicht wiederaufnehmen. Denn seit August werden nur noch Teststellen genehmigt, welche eine digitale Abwicklung mit der Anbindung an die „Corona-Warn-App“ leisten können. Aufgrund der zurückgegangenen Nachfrage nach Tests und der Chance, Synergien aus bereits bestehenden digitalen Infrastrukturen zu nutzen, wird vorerst nur ein Testzentrum in der Sporthalle Owingen weiterbetrieben.

Mit Unterstützung der Gemeinde wird das ProSana-Gesundheitszentrum die Teststelle in der Sporthalle weiterhin betreiben. ProSana ist bereits digital aufgestellt, die Gemeinde unterstützt mit Bereitstellung der Räumlichkeiten und bei steigendem Bedarf soweit möglich auch mit Personal. So soll gewährleistet werden, dass die Owinger Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin in Owingen ein Testangebot vorfinden. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage und kann je nach gesetzlicher Anforderung auch wieder zunehmen. Falls sich ein erhöhter Bedarf abzeichnet, können die angebotenen Zeitfenster auch kurzfristig aufgestockt werden. Es empfiehlt sich jedoch immer, rechtzeitig - also mindestens einen Tag vorher - einen Termin zu buchen.

Die Teststelle befindet sich in der Sporthalle in Owingen, Mühlenstraße 8, 88696 Owingen. Termine können nur online hier gebucht werden: ProSana Testzentrum.

Für diejenigen, die diese Möglichkeit nicht haben, bietet die Gemeindeverwaltung gerne ihre Unterstützung an. Hierfür können Sie sich telefonisch an das Rathaus Owingen, Sekretariat, Telefonnummer: 07551/8094-21 wenden. Gerne können wir die Terminbuchung für Sie vornehmen, falls Sie selbst keine E-Mail-Adresse haben. Die Formulare drucken wir Ihnen dann gegen Abholung hier im Rathaus aus. Es dauert ca. eine Viertelstunde, bis Sie Ihr Testergebnis in Schriftform erhalten.

Die aktuelle Corona-Verordnung für Baden-Württemberg gilt vorerst bis 13. September 2021. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass die Bürgertests nur bis 10. Oktober 2021 kostenlos angeboten werden sollen. Wir müssen also flexibel bleiben, denn es kann in den nächsten Wochen schon wieder Änderungen geben. Wir bemühen uns, Sie so gut wie möglich auf dem Laufenden zu halten. Bitte beachten Sie dazu auch immer unsere Veröffentlichungen an dieser Stelle und in unserer Owingen-App.

Weitergehende und laufend aktualisierte Informationen können Sie auch den nachfolgenden Rubriken entnehmen:

Wichtige Hinweise aus dem Landratsamt Bodenseekreis:

Gesundheitsamt Bodenseekreis - Tel.: 07541 204-5841 (täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr)

Homepage allgemein

Hinweise zum Coronavirus

Aktuelles vom Robert Koch Institut:

Homepage allgemein

Hinweise zum Coronavirus

Aktuelle Risikogebiete

Informationen Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg:

Tel.: 0711 904-39555 (täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr)

Homepage allgemein

Hinweise zum Coronavirus

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Homepage allgemein

Informationen zum neuartigen Coronavirus

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Allgemeine Hygienetipps