Migration & Teilhabe: Gemeinde Owingen

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Informationen und Hilfe für Migranten

Die Gemeindeverwaltung Owingen bietet mehrsprachige Informationen für Migranten in Zusammenhang mit der Corona Pandemie an. Gemeinsam mit der Diakonie stehen die Mitarbeiter geflüchteten Menschen sowie haupt- und ehrenamtlichen Helfern als Ansprechpartner zur Verfügung.

„Die aktuelle Situation ist für uns alle eine Herausforderung, aber die neuen Medien sind hier aktuell helfende Brückenbauer“, sagt Elke Dachauer, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Owingen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Moment bei der Information von geflüchteten Menschen und Personen, die über wenige Deutschkenntnisse verfügen, über aktuelle Auflagen, Handlungsempfehlungen und Hilfsangebote. Dabei greift sie sowohl auf mehrsprachige Angebote der Bundesregierung als auch auf internationale Dokumente zurück oder gibt Übersetzungen in Auftrag, um allen Zielgruppen und den örtlichen Bedarfen gerecht zu werden.

Haupt- und Ehrenamt gemeinsam

In Owingen ist vor allem die Diakonie im Einsatz, um zentral in der Gemeinschaftsunterkunft in Billafingen die aktuellen Bedarfe von Migranten zu sammeln und Lösungen zu finden. Auch die ehrenamtlichen Helfer müssen sich aktuell umorientieren und neue Wege der Unterstützung sowie andere Kommunikationsformen nutzen. Um weiterhin vernetzt zu bleiben und voneinander zu lernen, sind Anregungen, Informationen über Lösungen und Methoden sowie Erfahrungsberichte willkommen. Wer aus diesem Kreis Menschen mit geringen Sprachkenntnissen informieren will, kann auf das Material und die Unterstützung des Sachgebiets Integration zurückgreifen.

Ansprechpartnerinnen für Migranten & interkulturell engagiertes Haupt- und Ehrenamt:

Diakonisches Werk Überlingen-Stockach
E-Mail schreiben
Telefonnummer: 07551 918 99-0
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Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte
Elke Dachauer
E-Mail schreiben
Mobiltelefon: 0160 98350585

Sachstandsbericht - Unterbringung von geflüchteten Menschen in Owingen

ENTWICKLUNGEN 2019

Die Familien, die in Owingen in der Anschlussunterbringung leben, sind mittlerweile gut in der Gemeinde angekommen.

Dank der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Unterstützung und der eigenen Weges-Suche ist in den Familien ein „süddeutsch-internationaler“ Alltag eingekehrt. Wie auch für langjährige Owinger Familien bedeutet dies: Kindergarten, Familientreff, Schule, Arbeit, Vereine…

In den beiden Gemeinschaftsunterkünften (GU), in Billafingen und Owingen, kam es 2018 wieder zu einigem Wechsel in der Belegung.

Erklärend hierzu: die in der dortigen vorläufigen Unterbringung lebenden Menschen warten auf die Entscheidung über ihren Aufenthalt. Sie werden, wenn sie in Deutschland bleiben dürfen, kreisangehörigen Gemeinden zur Unterbringung zugewiesen.

Der Landkreis verteilt die Menschen dann nach einem Verteilungsschlüssel, der aus der Anzahl der Bewohner pro Gemeinde errechnet wurde. Owingen werden (Stand Ende 2018: 4.326 Einwohner) 2 % der Menschen, die im Landkreis untergebracht werden müssen, zugewiesen.

BEDARF

Bedarf ist immer wieder neu vorhanden. Insbesondere im Bereich des Sprache-Übens und Erlernens ist das ehrenamtliche Team auf Suche nach weiteren Unterstützenden. Interessierte und Neugierige können sich mit ihren Fragen gerne an das Rathaus wenden. Wir setzten Sie in Kontakt, mit der jeweils aktiven Helfergruppe.

GESCHENKTE ZEIT

Wer etwas schenken möchte, der möge gerne Zeit schenken… für einen kleinen Spaziergang oder eine Tasse Kaffee mit deutscher Konversation.

Kommen Sie auf uns zu – wir freuen uns über ihre Kontaktaufnahme und überlegen gemeinsam mit Ihnen wo ihre geschenkte Zeit am besten eingesetzt werden kann.

Elke Dachauer – Integrationsbeauftragte der Gemeinde Owingen.
Kontakt: Mobiltelefon: 016098350585.