Mehrgenerationenwohnen mitten im Ort
Jung und Alt wohnen und leben zusammen, unterstützen sich gegenseitig und profitieren von den unterschiedlichen Erfahrungen der anderen: diese Vorstellung eines gelingenden Miteinanders hat in Owingen mit den „Lebensräumen für Jung und Alt“ - einer Mehrgenerationenwohnanlage direkt in der Ortsmitte gegenüber dem Rathaus - einen konkreten Ort. Senioren, Alleinstehende, Paare, Alleinerziehende und junge Familien leben hier in den insgesamt 25 Wohnungen der im Dezember 2022 eingeweihten Wohnanlage. Neben den Wohnungen bietet die Anlage ein Servicezentrum und einem Gemeinschaftsraum als Begegnungsstätte für alle Owinger.
Im Servicezentrum befindet sich das Büro von Gemeinwesenarbeiterin Daniela Allweier, die Ansprechpartnerin für die Aktivitäten in und um das Mehrgenerationenwohnen ist. Darüber hinaus bietet der Nachbarschaftshilfe Owingen e.V. „Gemeinsam statt Einsam“ seine Sprechstunden in diesem Büro an. Gleiches gilt für die Pflegeberatungen des Pflegedienstes Ganal und der Sozialstation Bodensee. In der "Mühlenstube" – einem großen Saal mit knapp 90 qm – finden verschiedenste Veranstaltungen statt: Kurse, Vorträge, Lesungen, digitale Beratungen, Frühstückstreffen, Kaffeenachmittage. In den Lebensräumen gibt es außerdem regelmäßiges gemeinsames Spielen (Brett-, Gesellschaftsspiele), einen Kreativ-Treff und gemeinsames Singen mit musikalischer Begleitung.
„Die Lebensräume für Jung und Alt sind ein gutes Beispiel dafür, wie ein gutes Miteinander gelingen kann,“ merkt Bürgermeister Henrik Wengert an und betont gleichzeitig, wie wichtig es ist, mit der Stiftung Liebenau einen kompetenten Partner gefunden zu haben, mit dem es möglich war, ein solches zukunftsweisendes Projekt in Owingen zu realisieren. Für den Gemeinderat und den Rathauschef ist jedoch klar, dass es weiterer Schritte bedarf, um in Owingen und den Ortsteilen ein gutes Miteinander und ein gutes Zusammenleben aller Generationen langfristig sicherzustellen.
Die Gemeinde hat sich dazu zusammen mit dem Verein Nachbarschaftshilfe um eine Förderung im Programm „Nachbarschaftsgespräche“ der Allianz für Beteiligung beworben und diese auch bewilligt bekommen. Wie möchten wir morgen zusammenleben? Was brauchen Jung und Alt, um sich wohlzufühlen, unterstützt zu werden und aktiv zu bleiben? Diese und andere Fragen sollen demnächst in vier sogenannten „Dorfgesprächen“ gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern besprochen werden. „Wir setzen darauf, dass viele Interessierte unserer Einladung folgen und ihre Ideen sowie Vorstellungen einbringen,“ hofft Bürgermeister Wengert darauf, dass viele Bürgerinnen und Bürger diese Gelegenheit nutzen werden, sich aktiv einzubringen.
Wie möchten wir morgen zusammenleben? Was brauchen Jung und Alt, um sich wohlzufühlen, unterstützt zu werden und aktiv zu bleiben? In VIER DORFGESPRÄCHEN in den vier Ortsteilen laden wir Sie herzlich ein, Ihre Ideen, Wünsche und Erfahrungen einzubringen:
- 25.03.2026 Hohenbodman
- 26.03.2026 Owingen
- 05.05.2026 Taisersdorf
- 06.05.2026 Billafingen
Beginn jeweils um 18:00 Uhr. Bitte merken Sie Ihre Teilnahme an einem dieser Termine bereits heute vor. Der Besuch ist nicht auf die Einwohnerinnen und Einwohner der jeweiligen Ortsteile begrenzt. Bei Fragen können Sie sich gerne an Hauptamtsleiterin Adelheid Hug, ahug(@)owingen.de, wenden.



