Aktuelles: Gemeinde Owingen

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Genehmigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Erholungsort“

Artikel vom 20.09.2022

Ab dem 1. Oktober 2022 darf die Gemeinde Owingen die Zusatzbezeichnung „Erholungsort“ offiziell führen. Bei einer feierlichen Übergabe im Innenministerium Baden-Württemberg erhielten 19 Städte und Gemeinden die Genehmigung zum Führen einer Zusatzbezeichnung. Herr Bürgermeister Wengert nahm die Urkunde von Innenminister Strobl in Stuttgart persönlich entgegen.

„Mit Zusatzbezeichnungen stärken wir die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl vor Ort, kurz: Wir stärken unsere Kommunen. (…) Die neue Welt der Zusatzbezeichnungen ist (…) schon recht bunt und sie wird immer bunter – so vielfältig wie unser Land und die kommunale Familie in Baden-Württemberg“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident, Innen- und Kommunalminister Thomas Strobl in seiner Rede.

Zusatzbezeichnungen können auf der geschichtlichen Vergangenheit, der Eigenart oder der heutigen Bedeutung der Gemeinde beruhen. In der Vergangenheit wurden im Wesentlichen lediglich die Bezeichnungen „Bad“ und „Universitätsstadt“ verliehen. Mittlerweile enthalten Zusatzbezeichnungen eine charakterisierende Aussage über den Status, die Eigenart oder die Funktion einer Gemeinde oder eines Ortsteils in gegenwärtiger oder historischer Hinsicht.

Örtliche Besonderheiten, geschichtliche Bezüge und Alleinstellungsmerkmale einer Gemeinde oder eines Ortsteils sollen mit einer entsprechenden Zusatzbezeichnung in Zukunft deutlicher hervorgehoben werden können. Insbesondere kann eine Zusatzbezeichnung auf den Ortstafeln an den Ortseingängen geführt werden.

So konnte sich beispielsweise die Stadt Weil am Rhein die Zusatzbezeichnung „3-Länder-Stadt“ genehmigen lassen. Neben Owingen konnte sich auch die Bodenseekreisgemeinde Daisendorf die Genehmigung zum Führen der Bezeichnung „Erholungsort“ sichern. Eine Übersicht der 19 genehmigten Zusatzbezeichnungen finden Sie hier